Zukunft und Fisch

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Und was hat das mit Fisch zu tun?

Kostenloser Aquaponik-Workshop am IGB

Das IGB bietet am 28. November 2016 einen kostenlosen Aquaponik-Workshop für Anwender/innen an. Angesprochen sind z.B. Praktiker/innen aus Fischzucht und Gartenbau. Die Plätze sind begrenzt, es gibt ein Bewerbungsverfahren. Einsendeschluss ist der 8. September.

Mehr Infos: http://bit.ly/PM_IGB_Academy_Aquaponik
Direktlink zu den Bewerbungsunterlagen: http://bit.ly/IGB-Academy_Aquaponik_Bewerbung

Zukünftige Schwerpunkte und Zielsetzungen

Der Aquaponik-Kooperationsvertrag für Urban Farming zwischen dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Firma ECF Farmsystems GmbH ist zum Jahresende 2014 ausgelaufen. Die Partner haben im Rahmen ihrer Zusammenarbeit festgestellt, dass sie in Zukunft unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und Zielsetzungen verfolgen möchten. IGB und ECF haben sich daher gemeinsam darauf verständigt, die Kooperation nicht fortzusetzen. >>

 

Neue Tomatenfisch-Broschüre auf Deutsch und Englisch erschienen!

Die neue Tomatenfisch-Broschüre ist da! Sie kann auf Deutsch und Englisch in unserem Download-Bereich kostenfrei heruntergeladen werden.

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Neues großes EU-Projekt für den Tomatenfisch!

Der Tomatenfisch wird jetzt mit mehreren Anlagen in einem EU-Großprojekt verwirklicht! Hier ist der Direktlink zu unserem INAPRO-Projekt.

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ASTAF-PRO ist "Ausgezeichneter Ort" 2013/14!

Der Tomatenfisch ist "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" 2013/14! >>

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Kindergeschichte zum Tomatenfisch erschienen

Das IGB hat eine Kindergeschichte über den Tomatenfisch veröffentlicht! >>

Tomatenfisch gewinnt Forschungspreis

Tolle Nachrichten: Das Tomatenfisch-Projekt (ASTAF-PRO) gewinnt den Forschungspreis "Nachhaltige Entwicklungen"! >>

Aquakultur in Zahlen

Menschen züchten schon seit Jahrhunderten Fische. Durch Wissenschaft und praktische Forschung haben sich die Zuchterfolge dabei deutlich verbessert. Heute spricht man von „Aquakultur“. Dieser Begriff bedeutet nach Definition der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) die Aufzucht von aquatischen Organismen wie zum Beispiel Fischen, Krebsen, Schalentieren und Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen. Dazu gehören die künstliche Fortpflanzung, der Besatz, die Fütterung und der Schutz vor Krankheiten und Fressfeinden.

Die Entwicklung der Aquakultur

Aquakultur ist einer der wichtigsten Schlüsselbereiche der nachhaltigen Entwicklung. Denn die Weltbevölkerung wächst rasant – und damit die Nachfrage nach und der Bedarf von hochwertigem Fischeiweiß. Daher wurde in den vergangenen 100 Jahren die Hochseefischerei immer weiter ausgebaut und industrialisiert. Heute unterliegen große Teile der Weltmeere einem hohen Nutzungsdruck. Auch hat die Verschmutzung durch menschliche Abwässer und Reststoffe stark zugenommen. Um die zurückgehenden Wildfänge zu kompensieren und den Zugang zu frischem Fisch zu erleichtern, begann man, die Fischzucht in Aquakultur voranzutreiben. Die konventionelle Aquakultur hat sich innerhalb der letzten 100 Jahre rasant entwickelt und produziert bereits mehr Eiweiß für die menschliche Ernährung als die Fischerei.

Probleme der konventionellen Aquakultur

In den letzten 20 Jahren ist die Aquakultur um über 300 Prozent gewachsen. Sie ist einer der am schnellsten wachsenden Zweig im Agrarsektor. Doch diese konventionelle Aquakultur und ihr rapides Wachstum haben ihre Tücken: Weltweit wurden und werden durch an natürliche Gewässer angekoppelte Aquakulturanlagen die Ökosysteme zum Teil massiv geschädigt. Tierfäkalien, Krankheitserreger, Parasiten, chemisch und biologisch verunreinigte Abwässer gelangen in Binnengewässer und Meere.

Nachhaltige Aquakultur für eine lebenswerte und umweltverträgliche Zukunft

Der umweltfreundlichen Fischzucht hat sich dagegen die nachhaltige Aquakultur verpflichtet. Sie bietet Lösungen sowohl für die menschliche Ernährung als auch für den Schutz unserer Ökosysteme, denn sie spart große Mengen Energie und Ressourcen. Nachhaltige Aquakultur findet vor allem in geschlossenen und landbasierten Kreislaufanlagen statt.

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